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Lutz Mommartz, geb. 1934 in Erkelenz Lebt seit
1937 in Düsseldorf, Drehte 1967 seine ersten 16-mm Filme 1978 -1999 Wohnt und
arbeitet in Düsseldorf, seit 2001 auch in |
... 1967 entschloß
sich der Düsseldorfer Oberinspektor Lutz Mommartz 16mm Kurzfilme
zu drehen. Vier hatte er bis zu Anmeldeschluß zum 4. Experimentalfilmfestival
in Knokke fertig; alle vier wurden angenommen, drei liefen im Wettbewerb,
einer erhielt einen Preis. Knokke und die Hamburger Filmschau ( Film Jan. 68) |
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..... Seinem Erfolg
in Knokke folgten auf höchster Ebene und in den esoterischsten Fachzeitschriften
tiefschürfende und hochtrabende Interpretationen seiner Filme. Worauf
Mommartz mit der lakonischen Feststellung reagierte, daß er eigentlich
gar kein Filmer hatte werden wollen. Eigentlich interessierte den 1934
in Erkelenz geborenen Oberinspektor beim Düsseldorfer Stadtbauamt
die Malerei. Bis er feststellte, daß er damit nicht ausdrücken
konnte, was er sagen wollte. Da ließ er es. Auch dem Film traut
Mommartz nicht sehr weit über den Weg. Deshalb versucht er, seine (K.U. Reinke DN 27.7. 68) |
....... Mommartz‘
Filme basieren jeweils auf einer einzigen Idee; die Wirkung, so meint
Mommartz, sei dann nachhaltiger. Diese Ideen sind oft brillant, scharf
und provokativ, doch ebenso oft verlieren sie in der Realisation manches
von ihrer Radikalität. Obwohl Mommartz ein sehr bewußter (H.P. Kochenrath Film Jan. 69) |
..... Filmen, so sagt Lutz Mommartz, sei einer der vielen Vorwände, um Kommunikation herzustellen und gesellschaftliche Arbeit zu leisten. Er hat diesen Vorwand relativ spät und wohl nur durch Zufall gefunden, ihn dann aber bewußt und konsequent benutzt. (Hans Schütz NRZ 20.3.70) |
..... Er betrachtet das Medium umso mißtrauischer, je mehr er für seinen Umgang damit gerühmt wird. (RP 8.8.70) |
..... Lutz Mommartz
(geb. 1934) drehte 1967 eine Reihe von Kurzfilmen scheinbar spielerischer
Natur, die jedoch durchaus theoretischen Hinter-grund besaßen und
die Parameter eines neuen Kinos festzulegen suchten. Sein wichtigster
Film war 'Eisenbahn', in welchem ein und dieselbe Filmschleife (Ulrich Gregor: Geschichte des Films ab 1960, Bertelsmann 1978) |